Das Kontextfenster ist die maximale Menge an Tokens, die ein Modell gleichzeitig verarbeiten kann — sein „Arbeitsgedächtnis“.
Was bedeutet Kontextfenster?
Die maximale Menge an Tokens, die das Modell gleichzeitig verarbeiten kann — Prompt, mitgegebene Dokumente, bisheriger Chatverlauf und Antwort zusammen. Es ist das „Arbeitsgedächtnis“ des Modells.
Abgrenzung — worauf es ankommt
Kontext ≠ Lernen: Was im Kontextfenster steht, ist nach der Sitzung weg und verändert das Modell nicht. Und: Auch innerhalb großer Fenster gilt, dass sehr lange Kontexte die Qualität senken können („lost in the middle“ — Informationen in der Mitte werden schlechter genutzt).
Beispiel aus der Praxis
Aktuelle Modelle liegen typischerweise bei 128.000 bis über 1 Million Tokens — von „ein dickes Buch“ bis „ein kleines Firmenarchiv“ auf einmal. Warum dann überhaupt RAG? Kosten, Geschwindigkeit und Präzision.
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